Meine Reise nach Nordkorea.

Vom 12. Februar bis 20. Februar 2013 habe ich eine Reise
nach Nordkorea unternommen.

Diese Seiten sollen meine Erlebnisse und Eindrücke der Tage,
die ich in Nordkorea verbracht habe, festhalten.

Ich enthalte mich jeder Meinung oder Äußerung über das politische System in Nordkorea,
bzw. der aktuellen Politik Nordkoreas .

Ich stehe allen, die sich für eine Reise nach Nordkorea interessieren,
gern mit Tipps und Hinweisen zur Verfügung.
(Kontakt über Impressum)

Ich wurde und werde oft gefragt, warum ich nach Nordkorea gereist bin.
Die Antwort ergibt sich bereits aus dem großen Interesse der Fragesteller.
Ich bin noch nie bei einem anderen Reiseziel auf so großes Interesse
der Fragesteller getroffen.

Ich wollte mir ein persönliches Bild von Nordkorea verschaffen,
soweit dies überhaupt möglich ist.

In der nachfolgende Bildergalerie habe ich Impressionen und Erlebnisse
meiner Nordkoreareise dokumentiert.


 


Alle Fotos auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht ohne ausdrückliche,
schriftliche Genehmigung verwendet werden.




Weitere Hinweise zu dieser Reise:

Im November 2012 habe ich die Internetseite www.china-hansa-travel.de
entdeckt, die mich sofort überzeugt hat, weil diese Seite konkrete Preise und auch
Individualreisen ab 2 Personen anbietet und auch das erforderliche Visum für
Nordkeorea unbürokratisch besorgt.
Herr Chen, der Inhaber des Reisebüros, war überaus freundlich, hilfsbereit
und hat mir die Reise auch als Einzelperson ermöglicht, nachdem mein
vorgesehener Mitreisender krankheitsbedingt abgesprungen war.

Die routinemäßigen Reisetermine von Samstag bis Samstag
hätten es nicht ermöglicht, an den hohen Feiertagen in Nordkorea teilzunehmen.

Ich bin Herrn Chen sehr dankbar, daß er einen Reisetermin
am Mittwoch möglich gemacht hat. Das folgende Foto zeigt
Herrn Chen und mich auf seinem Stand der Reisemesse Hamburg.

Die Kosten für meine Reise beliefen sich inklusive der Flüge von
Düsseldorf nach Peking und zurück, sowie der Flüge von Peking nach Pjöngjang und zurück
und aller Transfers von den Flughäfen zu den Hotels und zurück sowie der Einzelzimmerzuschläge
und aller Speisen und Getränke auf unter 2.500,00 EUR.

In China müssen Euro oder Dollars in einheimische Währung umgetauscht werden.
Dies ist auf den Flughäfen, in Banken oder Hotels möglich.

In Nordkorea kann man in Euro bezahlen und erhält auch
das Wechselgeld in Euro zurück.

Die ausgewählten Hotels waren hochklassig und vorzüglich.
In Peking war ich im Quianmen Jianguo Hotel untergebracht.
Es liegt zentral, unweit vom Platz des himmlischen Friedens entfernt.
Ehemalige Gäste waren Mao, Zhou Enlai und der Physiker Stephen Hawking.
In den großen Theatersälen des Hotels ist die bekannte Peking Opera beheimatet.

In Pjöngjang war ich im Hotel Yanggakdo untergebracht.
Nach unseren Maßstäben ein 5-Sterne Hotel mit mehreren Restaurants,
einer Bowlingbahn und Massageangeboten (sehr empfehlenswert).

Besonders angenehm empfand ich, daß mich Herr Chen im Hotel in Peking angerufen hat
und sich persönlich erkundigte, ob die bisherige Reise meinen Erwartungen entspräche.



Der vorgesehene Reiseverlauf:

1. Tag (DI) 12.02.2013 Düsseldorf – Peking
Abflug nonstop nach Peking:
Düsseldorf – Peking 19:25 – 12:45 +1 CA 964

2.Tag (MI) 13.02.2013 Peking
12:45 Uhr Ankunft in Peking und Transfer zum Quianmen Jianguo Hotel
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

3. Tag (DO) 14.02.2013 Peking - Pyongyang
Transfer zum Flughafen und Abflug nach Pyongyang:
Peking-PYONGYANG 14:05 – 17:00 JS 252
Transfer zum Hotel Yanggakdo. (F/A)

4. Tag (FR) 15.02.2013 Pyongyang – Käsong - Pyongyang
Fahrt nach Panmunjeom in die entmilitarisierte Zone am 38. Breitengrad.
Blick von einer Aussichtsterrasse hinüber nach Südkorea Besichtigungen des Wanggon-Königsgrabes.
Rückfahrt nach Pyongyang. Aufführung des Nationalzirkus. (F/M/A)

5. Tag (SA) 16.02.2013 Pyongyang: Stadtrundfahrt
Auf dem Programm stehen die Monumentalbauten:
Friedhof der Märtyrer der Revolution, der Triumphbogen, die Monumente auf dem Mansudae-Hügel,
der zentrale Platz der Stadt mit dem Volksstudienhaus, die Metro-Bahn, der Juche-Turm.
Auch die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten werden besucht:
die alte Kogoryo-Stadtmauer und das Zentrale Historische Museum.
Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen
der Geburtstagfeier von Kim Jong II. (F/M/A)

6. Tag (SO) 17.02.2013 Pyongyang - Mjohjang
Fahrt nach Mjohjang.
Dort Besuch der Ausstellung der Internationalen Freundschaft
und des rund 1.000 Jahre alten Pohyon-Tempels.
Nach dem Mittagessen Bergwanderung.
Übernachtung im Hotel Hjangsan. (165 km) (F/M/A)

7. Tag (MO) 18.02.2013 Mjohjang - Pyongyang
Besuch der Ryongmun-Höhle. Rückfahrt nach Pyongyang.
Weiterfahrt nach Nampo und Besichtigung des Sohä-Schleusensystems.
Am Nachmittag Besuch des Mausoleums von König Tongmyong und des Kinder-Palastes.
Festliches Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel Yanggakdo in Pyongyang. (F/M/A)

8. Tag (DI) 19.02.2013 Pyongyang – Peking
Transfer und Flug nach Peking: PYONGYANG-Peking 09:00 – 09:55 JS 151
Nach der Ankunft in Peking Transfer zum Hotel.
Der Rest des Tages steht Ihnen in Peking zur freien Verfügung. (F)

9. Tag (MI) 20.02.2013 Rückflug
Transfer und Rückflug: Peking – Frankfurt 13:55 – 17:15 CA 931
Weiterreise mit der Bahn zu Ihrem Heimatort.



Der Ausflug am 6. und 7. Reisetag nach Mjohjang fand auf meinen Wunsch nicht statt,
da dieser eine anstrengende Bergwanderung enthielt. Ich bin der Reiseleitung in
Nordkorea für Ihre Flexibilität sehr dankbar, da die mir angebotene Alternative:
Besuch des Sonnenpalastes, der Deutschen Botschaft, Besuch einer Eiskunstlaufveranstaltung
und eines Inlineskatergeländes für Jugendliche für mich einen erheblich höheren
Erlebniswert beinhalteten.


Einen Tag vor meiner Abreise hatte Nordkorea einen Atombombentest in einer 1000 Meter tiefen, alten
Kohlengrube im Norden des Landes unternommen. Im Hotel in Peking erfuhr ich über CNN, daß die Japaner
keinen radioaktiven Austritt feststellen konnnten. Im Hotelzimmer in Pyongyang war ich über BBC
ständig über die Weltreaktionen informiert. Das in der Folge einstimmig beschlossene UNO-Embargo betraf auch
mich, insbesondere da ich vom Hotel aus eine E-Mail nach Hause verschicken konnte, es aber nicht mehr
möglich war, Postkarten zu versenden.


Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht um meine Sicherheit bei dieser Reise gebangt hätte.
Das Gegenteil ist der Fall. Durch die ständige Begleitung der Reiseführer und dem kaum
möglichen unbeobachteten Kontakt zu Nordkoreanern stellt sich eine Sicherheitsfrage gar nicht.




 
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